Verlags- und Imprintgruppe R. G. Fischer
R. G. Fischer Verlag
 


Hermann Nanz
Ein Konzernchef kann sich alles erlauben
Inside Konzern
2017
312 Seiten
Paperback
€ 22,95 (D)
ISBN 978-3-8301-1766-7

Das Buch soll jungen Hochschulabsolventen bei ihrer Berufs- bzw. Arbeitgeberwahl eine Hilfestellung für ihre Entscheidung bieten, ob sie in einem mittelständischen Unternehmen oder in einem Großkonzern anfangen wollen. Hierbei unterstellt der Verfasser, dass sie wirklich eine Wahlmöglichkeit haben, was eigentlich nur bei passendem Background denkbar ist. Seine Empfehlung für einen jungen Manager geht in die Richtung, in einem mittelständischen Unternehmen zu starten. Dies gibt ihm die Chance, nach kurzer Einarbeitung interessante und verantwortungsvolle Aufgaben wahrzunehmen. Der Start in einem Großkonzern beginnt dagegen mit einem Traineeprogramm (12–24 Monate) und danach ist er nur ein kleines Rädchen im Konzerngetriebe. Ein späterer Wechsel zum Großkonzern bietet eher den Einsatz im globalen Geschäft. Auf der anderen Seite ist aber die Organisation eines Großkonzerns durch Restrukturierungen, Outsourcing und Vertöchterung einem ständigen Wandel unterworfen. Auf Grund der Unübersichtlichkeit der Organisation benötigt ein Großkonzern ein ausgefeiltes Controlling mit Profitcenterrechnung und Kennzahlen. Die obersten Bosse arbeiten mit Stäben.


Hermann Nanz
Ein Richter kann sich alles erlauben
Rechtsverweigerung durch Gerichte in Prüfungssachen
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2015
428 Seiten
Paperback
€ 19,95 (D)
ISBN 978-3-8301-1683-7

Das Buch schildert die Gerichtsverfahren im Anschluss an ein Promotionsverfahren an der Universität Tübingen, das mit seinen Bewertungs- und Notenlügen und Rechtswidrigkeiten nicht mehr getoppt werden kann. Der Verfasser wollte bei Gericht eine Korrektur des offensichtlich falschen und unzulässigen Bewertungsmaßstabs, der durch Sachverständigengutachten aufgedeckten vorsätzlichen Bewertungs- und Benotungsfehler erreichen. Aber die Verwaltungsgerichte haben den grundgesetzlich garantierten Rechtsschutz verweigert. Der Verfasser behandelt in einem zweiten Teil seine nach seiner Zurruhesetzung eingeleiteten außergerichtlichen Aktivitäten zur Korrektur des Prüfungsunrechts. Abschließend zeigt der Verfasser die Missstände an vielen Universitäten, im Promotionsverfahren, die fehlende Kontrolle durch die Wissenschaftsministerien und das Versagen der Verwaltungsjustiz. Seiner fundierten Kritik folgen Vorschläge zur Abstellung der Mängel.



Hermann Nanz
Ein Professor kann sich alles erlauben!
Erlebnisse eines wissenschaftlichen Mitarbeiters am Lehrstuhl einer Universität
2011
292 Seiten
Paperback
€ 15,95 (D)
ISBN 978-3-8301-1466-6


Das Buch schildert die Erlebnisse eines wissenschaftlichen Mitarbeiters in seinem Promotionsverfahren an einer süddeutschen Universität, die Verwandlung des »Doktorvaters« und Vorgesetzten vom Paulus zum Saulus und den Kampf um die Promotion.
Das Buch ist ein Plädoyer gegen Seilschaftswesen, Parteifilz und Ämterpatronge bei der Berufung von Professoren.



Mit dem Buch stellt der Verfasser dar, dass die Universitäten falsch organisiert sind: Der Allmacht der Professoren steht die Ohnmacht der Zentralgewalten (Universitätsleistung, Dekane) gegenüber. Deshalb macht der Verfasser im letzten Kapitel Vorschläge für eine längst überfällige Reorganisation der Universitäten. Außerdem stellt er die Forderung auf, dass das Hochschulprüfungswesen durch Gesetz geregelt wird, ebenso das vor geschaltete interne Kontrollverfahren.

Über den Autor:



Dr. Hermann Nanz
studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tübingen, promovierte und startete danach als High Potential bei der Deutschen Bundespost. Nach seiner jahrelangen Tätigkeit im Bereich Einkauf und Materialwirtschaft wechselte er kurz nach der I. Postreform zur Telekom in die Konzernzentrale in Bonn. Dort war er als Controller und Projektleiter großer Projekte in diversen Organisationseinheiten tätig. Er hat viele Management- und Organisationsprojekte kommen und gehen sehen, die aus dem Unternehmensgebilde eine immer unübersichtlichere Organisations­struktur schufen. Als Resümee stellt er zum Schluss fest, dass die Privatisierung des einstigen Staatsbetriebs für ihn ein Glücksfall war, da er bei der Telekom seine technischen Kenntnisse in der Satelliten- und Netztechnik voll und ganz entwickeln und einsetzen konnte.


Buchbesprechung
Stuttgarter Zeitung:

Stuttgarter kämpft um Promotionsnote
»Der Titelverteidiger« (PDF)